Anatomiespiegel

Information

Der Anatomiespiegel ist eine multimediale Installation, die spielerisch Einblicke in den menschlichen Körper ermöglicht. Durch Gesten und Bewegung wird ein virtuelles Spiegelbild gelenkt, welches immer mehr vom Körper frei gibt, je näher man ihm kommt. Die Anwendung fungiert als digitale Lehrtafel und bietet grundlegende Informationen über Namen, Positionen, und Proportion zu allen Organen sowie wichtigsten Muskeln und Gefäßen.

Der erste Prototyp des Anatomiespiegels entstand 2014, die erste Vollversion erschien 2016. Seit dem wird der Anatomiespiegel kontinuierlich weiterentwickelt.

Häufige Fragen

Was ist die Zielgruppe des Anatomiespiegels?

Der Anatomiespiegel richtet sich an Laien und Interessierte. Für die medizinische Lehre ist der Anatomiespiegel unserer Meinung nach nicht geeignet, da der nötige Detailgrad fehlt.

Warum zeigt der Anatomiespiegel keine Haut-Ebene?

Unser Anspruch ist es die Anatomiemodelle ethisch neutral zu halten. Eine Haut-Ebene würde den Blick des Betrachters mehr auf sich selbst lenken. Fragen wie Hautfarbe, Hautbeschaffenheit, Alter würden nun eine Rolle spielen und den Blick auf den Anatomiespiegel verändern. Aus den selben Gründen verzichteten wir auf dicke, dünne, normabweichende Darstellungen des Menschen.
Ziel des Anatomiespiegels ist es Anatomie zu zeigen.

Welche technischen Anforderungen hat der Anatomiespiegel?

Der Anatomiespiegel benötigt eine Microsoft Kinect v2, einen Beamer oder einen großformatigen Monitor sowie einen durchschnittlichen Multimedia PC (4Gb Ram, 500 Gb, ab 3.2 GHz Dual Core Prozessor, Windows 10, USB 3.0, Grafikkarte ab Nvidia GeForce GTX 900).

Wieso Kinect v2?

Der Einsatz der Microsoft Kinect v2 ermöglicht ein einfaches und schnelles Erkennen von Menschen und deren Körperbewegung vor dem Anatomiespiegel. Hierfür wird keine besondere Vorbereitung, Kleidung oder Einweisung benötigt. Die Interaktion mit dem anatomischen Spiegelbild kann daher ganz intuitiv und natürlich geschehen und ist somit für jeden Menschen möglich.

Wie gut funktioniert das Tracking der Kinect?

Das Tracking der Microsoft Kinect v2 funktioniert erfahrungsgemäß sehr gut bei diffusen bis hellen Lichtverhältnissen. Doch es gilt: je gleichmäßiger desto besser. Die Bewegungen werden direkt übertragen. Probleme treten bei spiegelnden Böden, weiter Kleidung (Röcken, Jacken) sowie bei einigen wenigen Stoffen auf, welche infrarotes Licht absorbieren. In diesen Fällen kann es zu Zittern und Wackeln des 3D-Modells kommen. Dies sorgt aber bei den meisten Nutzern eher für Erheiterung.
Handdrehung und Finger werden von der Kinect nicht getrackt.

Wie groß ist der Interaktionsbereich?

Der Interaktionsbereich beträgt maximal 4,5 Meter und mindestens 0,5 Meter Abstand zum Sensor. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Tracking zwischen 4 Metern und 1 Meter am besten funktioniert.

Ist die Anwendung erweiterbar?

Ja, wir entwickeln gerne weitere Funktionen oder passen den Anatomiespiegel an Ihre konkreten Gegebenheiten an. Schreiben Sie uns unter info@anatomiespiegel.de für ein individuelles Angebot.

Kann man eine Lizenz für den Anatomiespiegel erwerben?

Sehr gerne! Schreiben Sie uns einfach unter info@anatomiespiegel.de

Bieten Sie zur Software auch ein Technik-Paket an?

Momentan bieten wir kein Technik-Paket an, gerne aber beraten wir Sie wenn es um die Beschaffung der notwendigen Technik geht.

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